Preview: Outlook:mac 2011 Beta

Bereits seit August ist bekannt, dass Microsoft Entourage auf dem Programm streichen wird und als Ersatz Microsoft Outlook für den Mac anbieten möchte. Hierbei handelt es sich um ein komplett neu geschriebenes Programm, welches das Apple Cocoa Framework verwendet und daher sich bestens in die Mac OS X Umgebung einschmiegt. Aus diesem Grund wird Outlook:mac zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen gegenüber Microsoft Entourage bieten.

Sobald man Outlook startet, fällt einem sofort die neue Benutzeroberfläche auf: In Office 2011 hat Microsoft die Ribbons integriert, die erstmals inn Office 2007 für Windows verwendet wurden und nun auch in Windows 7 zum Einsatz kommen. “Viele Anwender von Office für Mac arbeiten auch mit Windows und Office für Windows. Für diese Anwender ist der Umstieg einfacher wenn beide Versionen von Office Ähnlichkeiten in der Bedienung aufweisen.” Mit dieser Begründung hat Microsoft die Ribbons in Office:mac 2011 integriert. Wenn man sich allerdings die Oberfläche von Office:mac 2011 ansieht und die mit der von Office 2007 oder 2010 vergleicht, so wird man nicht sonderlich viele Gemeinsamkeiten feststellen.

Ebenfalls neu ist die Datenbank. Bekanntlicher weise verwendet Microsoft für das Speichern der Informationen in Entourage eine Datenbank. Dies hat sich auch mit Microsoft Outlook:mac nicht geändert. Allerdings hat sich der Aufbau und die Handhabung der Datenbank geändert. Dies bringt zahlreiche Vorteile, wie zum Beispiel die Möglichkeit, dass Spotlight die Datenbank indizieren kann. Somit ist es auch möglich mit Spotlight zum Beispiel nach Kontakten, Mails oder auch Termineintragungen in Outlook zu suchen.
Einweiterer Vorteil der neuen Datenbank ist, dass die wesentlich größer sein kann, als die von Entourage, ohne sich selbst dabei zu zerschreddern und dabei unbrauchbar zu werden. Wie groß die Datenbank maximal sein darf, ist allerdings noch nicht bekannt und Microsoft äußert sich auch nicht dazu.

Ein großes Ärgernis für die meisten Umsteiger war bisher der Umgang mit den *.pst Datenbanken von Microsoft Office für Windows, denn es ist nicht so ohne weiteres und ohne großen Aufwand möglich, die Datenbanken so zu konvertieren, dass sie problemlos auf dem Mac genutzt werden können. Hierfür wurden bis jetzt immer (meist kostenpflichtige) Plugins oder Programme benötigt, die dann zum Beisiel die Mails in das *.mbox Format konvertieren, um diese dann in Apple Mail verwenden zu können. Doch damit ist nun schluss, den Outlook:mac ist von sich aus in der lage, die Office Datenbanken von Office für Windows zu importieren. Das klappt auch recht zuverlässig. Ein weiterer Vorteil ist, dass anschließend alles am richtigen Ort liegt und nicht erst alles an den richtigen Platz verschoben werden muss.

Doch das ist noch nicht alles. Outlook für Mac bietet nun auch weitere Unterstützung für Microsoft Exchange. Dies ist auch notwenig, denn seit Mac OS X 10.6 Snow Leopard kommt Mac OS X auch mit Exchange Server zurecht, zumindest die Programme Adressbuch, Mail und iCal. Auch die SharePoints können nun besser integriert werden, was bisher nur spärlich oder zum teil auch gar nicht ging.

Weitere Informationen könnt Ihr in meiner Preview finden.

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Über Jakob M.